Mutismus Beratungs Zentrum (MBZ)

Auch während der Ferienzeit sind wir erreichbar.
Wenden Sie sich bitte mit Ihren Fragen an:

Irmgard Emmerling
Psychotherapeutische Praxis
für Kinder und Jugendliche mit (s)elektivem Mutismus

Rufnummer 0049 (0) 89 - 74 38 93 31
Montag, Mittwoch und Freitag zwischen 10.00 - 12.00 Uhr
www.mutismus-therapie.de

Sie haben sich schon im Internet informiert, waren bereits bei Ärzten, Therapeuten und haben bisher keine befriedigenden Antworten erhalten. Eventuell wurden Ihnen Erziehungsfehler vorgeworfen oder Sie fühlten sich mit Ihren Nöten und Sorgen allein gelassen. Im MBZ finden Sie kompetente Gesprächspartner zu selektivem Mutismus. Frau Emmerling, seit vielen Jahren erfahren in Beratung und Therapie bei selektivem Mutismus, nimmt sich Zeit für Ihre Fragen.

Wie äußert sich mutistisches Verhalten?

Mutistische Kinder besitzen die Fähigkeit zu sprechen. Sie setzten die Sprache jedoch in bestimmten Situationen z.B. im Kindergarten, in der Schule, gegenüber fremden Menschen  - manchmal auch gegenüber nahen Verwandten - nicht ein. Sie zeigen in diesen Situationen ein beharrliches Schweigen, erstarren oder verständigen sich mittels Gesten und/oder Mimik.
Einige können über Stunden hinweg stehen oder sitzen, ohne sich zu bewegen; sie nehmen am Geschehen aktiv nicht teil, viele spielen aber daheim die Situationen z.B. aus dem Kindergarten nach.
  


Es können Sekundärsymptome wie Ein- und/oder Durchschlafstörungen, abweichendes Eßverhalten, Einnässen und/oder Einkoten, starker Wunsch nach Kontrolle, aggressives (nur im häuslichen Umfeld) und auch autoaggressives Verhalten auftreten. Tics und Zwänge können ebenfalls vorkommen.

Frühsymptome können sein: das Kind flüstert mal die Antworten, mal verweigert es sie; eine zunehmende Verarmung der Ausdrucksmittel setzt ein; es wird immer weniger freiwillig geantwortet; Redeflussstockungen nehmen zu. Auch eine mimische Vearmung und Erstarrung des Gesichtsaudruckes können hinzukommen.
Anfangs sind die Kinder immer noch in der Lage bei emotional-kommunikativer Überforderung zum Normalzustand zurückzufinden; dies ist später nicht mehr zu beobach
ten.

Als Folge all dieser Symptome kann eine Stagnation der kognitiven und sozialen Entwicklung eintreten.

Die Familie engt ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten des mutistischen Kindes mehr und mehr ein. Im häuslichen Umfeld zeigt das Kind meist seine sprachlichen Kompetenzen, die es außerhalb nicht zeigt - häufig in Verbindung mit dominantem und aggressivem Verhalten (meist gegen die Mutter).





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